Elektroauto vs. Diesel: Ein ausführlicher Vergleich auf Vertriebsrouten enthüllt Unterschiede bei Geschwindigkeit, Kosten und CO2-Bilanz

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In ihrem aktuellen Video nahmen die deutschen YouTuber Christopher von CarManiac und Alex von Elektrisiert die Leistung von Elektroautos im Kontext von Vertriebler-Fahrzeugen unter die Lupe, insbesondere im Vergleich zu den traditionellen Diesel-Optionen. Obwohl Dieselfahrzeuge in der Vergangenheit als Firmenwagen für Vertriebsmitarbeiter sehr beliebt waren, zeigt sich ein schwindender Trend – 2022 hatten nur noch 72 Prozent der Firmenfahrzeuge Dieselmotoren. Diese Entwicklung wirft die Frage auf, wie sich Elektroautos als Alternative für Vielfahrer im Vertrieb schlagen.

Die YouTuber machten ihren Vergleich anhand einer 620 Kilometer langen Route zu drei Supermärkten, wobei Alex ein Tesla Model Y mit einer 77-kWh-Batterie steuerte und Christopher einen Mazda CX60 mit einem 6-Zylinder-Dieselantrieb fuhr. Der Test umfasste Unterschiede in Komfort, Ankunftszeit und Kosten während eines typischen Vertriebler-Arbeitstags.

Ein interessanter Aspekt war die Geschwindigkeitsregulierung: Während Christopher in seinem Diesel-Mazda den Tempomat auf 180 km/h einstellen konnte, begrenzte der Tempomat im Tesla Model Y die Geschwindigkeit auf 150 km/h. Dies führte zu einem Zeitunterschied bei der Ankunft an der ersten Zwischenstation, wobei der Diesel 16 Minuten schneller war.

Die Zeitdifferenz vergrößerte sich weiter, als beide YouTuber den zweiten Zwischenstopp erreichten. Insgesamt dauerte es 9 Stunden und 20 Minuten für Christopher, die gesamte 620 Kilometer lange Vertriebsrunde abzuschließen, während Alex aufgrund eines Staus 50 Minuten länger benötigte.

Bei der Kostenbilanz zeigte sich das Tesla Model Y im Vorteil: Die Strecke kostete Alex 56,80 Euro, im Vergleich zu Christophers 92,70 Euro für den Diesel. Chris berücksichtigte einen Strompreis von 0,28 Euro pro kWh, wies jedoch darauf hin, dass dies kaum jemand erreiche. Er warnte vor möglicherweise höheren Ladekosten an Superchargern und betonte, dass je nach Ladetarif die Kosten für Elektroautos ähnlich hoch wie bei Dieselfahrzeugen liegen könnten. Er hob auch die Möglichkeit niedrigerer Ladekosten für Elektroautos mit eigener Solaranlage oder dynamischen Stromtarifen hervor, während Dieselpreise voraussichtlich weiter steigen würden.

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